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Alles über Bidets – die hygienische Alternative zum Toilettenpapier

Während Bidets in vielen Ländern schon lange fester Bestandteil eines jeden Bades sind, sind sie in deutschen Badezimmern noch eine Seltenheit. Doch das ändert sich zusehends.

Immer mehr Menschen erkennen die vielen Vorteile eines Bidets.

Welche das sind, und was Sie noch über Bidets wissen sollten, erfahren Sie jetzt.

Im Anschluss an diesen Artikel empfehlen wir Ihnen unseren Test der besten Bidets, in welchem wir etwas konkreter auf die technischen Details verschiedener Modelle eingehen, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.

Was ist ein Bidet eigentlich?

Ein Bidet ist eine sanitäre Anlagen, die dazu dient, den Anus sowie die äußeren Geschlechtsorgane beispielsweise nach dem Aufsuchen der Toilette mit Wasser zu reinigen.

Das französische Wort Bidet heißt wörtlich übersetzt soviel wie “Pferdchen”. Es ist aus der altfranzösischen Bedeutung des Wortes abgeleitet, da die Art des Aufsteigens auf das Bidet ähnlich ist wie auf ein Pferd. Man spricht es auf Deutsch “Bideh” aus, mit Betonung auf der letzten Silbe.

Ein Bidet sieht zwar in der Regel auf den ersten Blick wie ein Toilettenbecken aus, ist aber eher mit einem Waschbecken vergleichbar und funktioniert auch sehr ähnlich.

Da ein Bidet wesentlich niedriger als ein Waschbecken ist, eignet es sich auch für die Körper- und Intimhygiene von Menschen mit mobilen Einschränkungen gut.

In Meyers Kleines Universal-Lexikon aus dem Jahr 1898 wird das Bidet als eine längliche Porzellanschale bezeichnet, die auf einem Holzgestell befestigt ist und von Frauen beispielsweise für Einspritzungen und die Intimpflege genutzt wird.

Gemälde von Louis-Léopold Boilly mit dem Titel “La Toilette intime ou la Rose effeuillée”

Ein Beispiel hierfür kann auf dem Gemälde „La Toilette intime ou la Rose effeuillée“ des französischen Malers Louis-Léopold Boilly angeschaut werden, der von 1761 bis 1845 lebte und wirkte.

Die Geschichte des Bidets – Wer hat es erfunden?

Das Bidet war vermutlich schon in der Antike als Sitzwaschbecken bekannt, wenngleich es hierfür kaum konkrete Überlieferungen gibt.

Es ist weder ein genaues Datum noch ein Name des Erfinders sicher bekannt.

Als sicher gilt indessen, dass solche sanitären Einrichtungen gegen Ende des 17. Jahrhunderts in Frankreich hergestellt wurden. Vorher scheint man sich mit einfachen Schüsseln beholfen zu haben.

Die ersten Dusch-WCs* wurden bereits in den 1950er Jahren durch den Schweizer Hans Maurer entwickelt und unter dem Namen Closomat vertrieben. Absatz fanden sie vor allem im Pflege- und Rehabereich.

Seit Ende der 1970er Jahre stellt auch die Firma Geberit Dusch-WCs her, die unter dem Markennamen AquaClean* angeboten werden und sowohl in privaten Haushalten als auch für die Kranken- und Altenpflege eingesetzt werden.

Aus Japan kommen Dusch-WCs seit 1980, die unter dem registrierten Markennamen Washlets verkauft werden, auf Japanisch Woshuretto.

Bidets ursprünglich als Mittel zur Empfängnisverhütung genutzt

Ursprünglich sollten durch das Auswaschen des Spermas nach dem Geschlechtsverkehr beispielsweise Schwangerschaften oder Geschlechtskrankheiten verhindert werden – Methoden, die heute mehr als fragwürdig erscheinen.

Einem Artikel des Museums für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch in Wien nach wurden Einrichtungen für Vaginalspülungen in Eheverträgen aus dem alten Griechenland festgeschrieben.

Dieser historische Verwendungszweck mag auch ein Grund dafür sein, dass Bidets in Amerika und England kaum verbreitet sind – ihr Anwendungszweck galt dort zunächst als unmoralisch.

Es heißt sogar, dass ein Bidet im weltberühmten Hotel Ritz kurz nach seinem Einbau im Jahr 1900 wieder entfernt werden musste.

Bidets wurden also historisch nicht in erster Linie für die Hygiene genutzt, sondern, wie es in Meyers Kleinem Universal-Lexikon heißt, für “Einspritzungen und Auswaschungen” verwendet.

Bidets in früheren Zeiten

Die ursprünglichen Bidets bestanden, wie bereits oben erwähnt, aus einem Porzellanbecken, das auf einem Holzgestell befestigt war. In späteren Jahren wurden Bidets auch auf Metallrahmen angebracht.

 

historisches Bidet mit separatem Einlaufbehälter

Im Antiquitätenhandel oder auf Online-Plattformen werden manchmal noch alte Bidets für Sammler und Liebhaber verkauft. Auch für Puppenhäuser gibt es Angebote.

 

Eine sehr einfache Art des Bidets ist der Waschstuhl. Meistens hat dieser die Form eines Hockers, unter dessen aufklappbarer Sitzfläche ein Becken aus Emaille verstaut ist.

Der Waschstuhl sollte nicht mit dem Dusch- oder Badhocker verwechselt werden, der die Körperpflege von Senioren oder mobil eingeschränkten Personen in den eigenen vier Wänden, im Krankenhaus oder im Seniorenheim erleichtert. Dieser wird unter der Dusche platziert und verfügt nicht über ein eigenes Becken.

Bevor in den Häusern das Wasser aus Leitungen floss, musste für Spülungen ein spezieller Einlaufbehälter verwendet werden.

Bei Scheidenspülungen kam die sogenannte Mutterspritze oder Birnspritze zum Einsatz. Es handelt sich dabei nicht um eine eigentliche Spritze, sondern das Gerät erinnert optisch an eine Birne aus Metall oder Hartgummi.

Moderne Bidets heutzutage – zeitgemäße Modelle

Wer in sein Badezimmer ein Bidet einbauen möchte, hat heute die Wahl zwischen verschiedenen Bauformen und Funktionalitäten.

Bidets können als Standbidet* oder für die Wandmontage* (Hänge-Bidet) erworben werden. Außerdem bieten viele Hersteller komplette Badserien an, in denen auch ein Bidet enthalten ist.

Die meistens Bidets sind mit einer Armatur versehen, über die Wasser für Sitzbäder oder zum Spülen eingeleitet wird. Außerdem ist ein Abfluss vorhanden, der mithilfe eines Stöpsels verschlossen werden kann.

Moderne Modelle verfügen häufig über eine oder zwei Düsen beziehungsweise eine Handbrause mit herausziehbarem Schlauch, um die Reinigung oder Spülungen zu erleichtern.

Mobiles Bidet – Hygiene für unterwegs

Eine einfache Form des Bidet-Ersatzes ist die aus der Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“ bekannte Easy-Bidet-Po-Dusche*. Bei dieser handelt es sich um ein mobiles Gerät, das auch unterwegs verwendet werden kann.

Die Po-Dusche benötigt keinen Strom, sondern wird lediglich mit Wasser gefüllt, das für die Reinigung auf Druck durch eine Düse spritzt.

Bidetbecken für Sitzbäder

Um Sitzbäder zu ermöglichen, werden beispielsweise Bidetbecken als Einsatz* für die Toilette im Handel angeboten. Zwar muss das Becken zuvor mit Wasser gefüllt werden, aber dazu kann einfach eine Handbrause für das Waschbecken genutzt werden.

Bidetbecken ermöglichen auch Dampfbäder und werden oft zur Behandlung von Infektionskrankheiten im Genital- oder Afterbereich, Hämorrhoiden, etc. verwendet.

Dusch-WC – Hygiene & Komfort zum Nachrüsten

Für bereits vorhandene Toiletten gibt es zudem Aufrüstungsmöglichkeiten wie Toilettensitze mit Bidet-Funktion* oder Bidet-Sets zur nachträglichen Montage auf der Toilettenschüssel.

Die komfortabelste Alternative ist jedoch das Dusch-WC*, auch als Toilettenbidet oder Wasch-WC bekannt.

Das Dusch-WC ist eine ausgeklügelte Kombination zwischen der herkömmlichen Toilette und einem Bidet. Nach dem Toilettengang können After und Geschlechtsteile per Knopfdruck mit Wasser gereinigt werden.

Selbst spezielle Spülfunktionen wie die “Ladydusche” für die angenehme Reinigung nach dem kleinen Geschäft für die Frau oder sogar Einlauffunktionen sind mit diesen modernen Bidets verfügbar.

Weitere Komfortfunktionen wie z.B.:

  • einstellbare Wassertemperatur
  • Sitzheizung
  • verschiedene Strahlarten
  • verstellbare Düsenposition
  • einstellbarer Wasserstrahldruck
  • Energiesparfunktion
  • etc.

lassen den Toilettengang damit zur regelrechten Freude werden.

All diese verschiedenen Funktionen lassen sich je nach Modell auch als Profil pro Person speichern, sodass man sich seine Lieblingseinstellungen per Knopfdruck abrufen kann.

Ein weiterer angenehmer Vorteil von solchen Dusch-WCs ist die Tatsache, dass man nach dem Toilettengang nicht aufstehen und zu einem separat angebrachten Bidet watscheln muss.

Wer benutzt Bidets? Weltweit unterschiedliche Verbreitung

Wer schon einmal im Süden Europas Urlaub gemacht hat, ist sicher bereits mit Bidets konfrontiert worden. Am häufigsten sind sie in italienischen Badezimmern anzufinden (laut einer Studie zu 97%). Aber auch in Japan, Portugal und Frankreich wird ein Bidet gern genutzt.

In Deutschland dagegen trifft man Bidets noch eher selten an, weshalb der eine oder andere Deutsche ein Bidet auch mal schnell als Kinderwaschbecken oder als Vorrichtung zum Füßewaschen einordnet (wobei es tatsächlich auch dafür genutzt werden kann). Auch in den USA und England ist die Verbreitung vergleichsweise gering, ebenso wie in Nordeuropa.

Jedoch verbreitet sich der tatsächliche Nutzen und die Vorteile von Bidets immer mehr. Gerade Menschen, die ein eigenes Haus bauen und das Badezimmer selbst planen oder renovieren, möchten auf deren Komfort oft nicht mehr verzichten.

Bidet – hygienischer als Klopapier

Die Reinigung des Intimbereichs mit Wasser ist wesentlich gründlicher und hygienischer als mit Papier.

Bidets sind wesentlich hygienischer als Klopapier (Bildquelle: Michael Jasmund)

Ärzte und andere Experten empfehlen schon lange die seifenfreie Reinigung der Genitalien ausschließlich mit Wasser als die beste und hygienischste Art der Intimhygiene.

Durch die Wasserreinigung mithilfe eines Bidets werden Urin- und Kotreste und damit Keime und Bakterien effektiv entfernt. So bleiben die empfindlichen Zonen sauber und gesund.

Bei der herkömmlichen Benutzung von Klopapier hingegen werden diese Exkremente vor allem auf der umliegenden Haut verteilt.

Da die Haut im Genitalbereich jedoch sehr dünn und sensibel ist, können durch das Reiben und Rubbeln mit dem Toilettenpapier schnell kleinste Risse in der Haut und den empfindlichen Schleimhäuten entstehen.

Mit dem Papier werden Fäkalien vom Stuhlgang und damit Bakterien, Krankheitserreger & Co dort regelrecht einmassiert. So entstehen schnell Entzündungen.

Auch Feuchtpapier ist nicht wirklich besser als trockenes. Zum einen reinigt es nicht wesentlich besser und zum anderen können die enthaltenen Konservierungs- und Duftstoffe selbst Reizungen und Entzündungen auslösen.

Bidets mit Wasserstrahl besonders empfehlenswert

Besonders hygienisch sind Bidets, bei denen das Wasser aus einer Düse kommt und somit sanft und äußerst komfortabel reinigt.

Das ist einfacher, schneller und hygienischer als Bidets, die erst mit Wasser befüllt und dann das Wasser mit der Hand geschöpft werden muss.

Darüber hinaus geht es deutlich schneller und verbraucht nur einen Bruchteil an Wasser.

Bidets – umweltfreundliche Alternative zum Klopapier

Bidets leisten einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt (Foto: Luca Bravo)

Bidets bieten nicht nur deutliche hygienische Vorteile gegenüber Toilettenpapier, sondern trumpfen dazu auch in punkto Umweltfreundlichkeit.

Denn die Herstellung von Papier verbraucht Holz, Wasser und Energie und riesigen Mengen.

Darüber hinaus ist das Toilettenpapier auch nach der Herstellung weiterhin ein Problem, da es sich nur schwer auflöst und dadurch Rohre in der Kanalisation verstopft sowie die Kläranlagen stark belastet. Aus diesem Grund ist in vielen südeuropäischen Ländern sogar verboten, Toilettenpapier in die Toilette zu werfen.

Die Benutzung eines Bidets schont also zusätzlich die Umwelt, da nur etwas Wasser notwendig ist und der Papierverbrauch auf ein Minimum reduziert wird oder sogar komplett entfällt.

Wie wird ein Bidet richtig benutzt?

Grundsätzlich wird das Bidet nach dem Toilettengang benutzt.

Wie genau das Bidet im Anschluss daran benutzt wird, hängt von der konkreten Art des Bidets ab:

separates Bidet mit Strahl nach oben benutzen

Separat stehende oder per Wandmontage hängende Bidets sind normalerweise direkt neben der Toilette angebracht. Wenn es sich um Modelle mit “Wasser von unten nach oben” per Düse oder Armatur handelt, benutzt man sie Folgendermaßen:

  1. Positionieren: Man stellt sich mit gespreizten Beinen darüber und setzt sich entweder auf den Rand oder senkt das Gesäß nur kurz darüber ab.
    Dabei kann man sich entweder mit Blickrichtung zum Bidet oder davon abgewendet setzen. Die Sitzposition hängt zum einen davon ab, ob man seine Vorder- oder Hinterseite reinigen möchte. Aber auch davon, an welcher Seite die Bidetarmatur bzw. Brause angebracht ist, um sie bequem erreichen zu können.
  2. Einstellung: Dann stellt man sich zunächst die gewünschte Wassertemperatur und Strahldruck ein. So werden zum einen ungeplante Ganzkörperduschen durch zu hohen Wasserdruck als auch Überraschungen durch zu heißes oder kaltes Wasser vermieden.
  3. Reinigung: und schon können die zu reinigenden Körperteile einfach abgeduscht werden können. Es ist dafür keinerlei Seife oder Ähnliches notwendig, die Reinigung durch den Wasserstrahl ist sehr gründlich.
  4. Abtrocknen: einige Bidets haben einen Lufttrockner, ansonsten einfach ein Stück Toilettenpapier oder ein separates Handtuch verwenden zum Trockentupfen.
  5. Spülen und Hände waschen: Zu guter Letzt wird das Bidet gereinigt, indem es einfach mit Wasser ausgespült wird. Anschließend wäscht man sich wie (hoffentlich) gewohnt nach jedem Toilettengang am Waschbecken mit Seife die Hände.

separates Bidet mit Strahl nach unten benutzen

Manche Bidet-Modelle haben keine nach oben gerichtete Düse oder Armatur, sondern ähnlich einem Waschbecken einen nach unten gerichteten Wasserauslauf.

Die Benutzung ist grundsätzlich identisch mit dem eben beschriebenen Vorgehen für Bidets mit nach oben gerichtetem Wasserstrahl.

Der einzige Unterschied besteht im Reinigungsvorgang selbst, bei dem zunächst das Wasser in das Becken für den Reinigungsvorgang eingelassen wird.

Dann wird entweder die Hand oder ein Lappen zur Reinigung der gewünschten Stelle benutzt.

Die übrigen Schritte der Benutzung unterscheiden sich nicht.

Dusch-WCs benutzen

Bei einem Bidet mit Duschfunktion werden Po und Geschlechtsteile vollautomatisch abgebraust.

Weil diese mordernen Bidets in den Toilettendeckel integriert sind, muss man nicht einmal von der Toilette hochstehen, was die Benutzung besonders komfortabel macht. Neue Modelle lassen sich komplett mit Fernbedienung steuern.

Je nach konkretem Modell muss lediglich per Knopfdruck die gewünschte Funktion aktiviert werden, den Rest erledigt die Automatik. Oftmals sogar inklusive anschließender Lufttrocknung.

Insofern entfallen viele der oben beschriebenen Schritte bzw. sie werden automatisch vom Dusch-WC* übernommen.

Auch die Reinigung der Düsen erfolgt bei fast allen neueren Modellen vollautomatisch.

Bidet als Frau richtig benutzen

Grundsätzlich können Männer und Frauen Bidets gleichermaßen benutzen.

Viele moderne Dusch-WC* haben allerdings eine spezielle Reinigungsfunktion für die weiblichen Genitalien, die manchmal sogar per separater Düse erfolgt.

Darüber hinaus sollten Frauen bedenken, dass die Schleimhaut der Scheide an sich schon mit Bakterien, der sogenannten Scheidenflora, besiedelt ist. Diese sorgen dafür, dass die Scheide gesund bleibt und schädliche Keime und Bakterien nicht eindringen können.

Durch eine zu häufige Reinigung kann die Scheidenflora beschädigt werden und erledigt ihre Aufgabe dann nicht mehr zuverlässig, was zu Infektionen führen kann. Übertriebene Hygiene ist hier also kontraproduktiv.

Die Scheide sollte bei der Bidetbenutzung also möglichst nur mit Wasser und ohne antibakterielle Reinigungsmittel oder herkömmlicher Seife erfolgen.

Alternativ eignen sich spezielle Intimreiniger* hervorragend.

Dieser Hinweis gilt natürlich nicht nur für die Bidetbenutzung, sondern generell für die weibliche Intimhygiene, also ebenso beim Duschen, Baden etc.

Bidet-Benutzung nach der Entbindung

Gerade nach einer Geburt ist die Intimhygiene besonders wichtig. Dafür bietet sich ein Bidet hervorragend an und ist in jedem Fall Toilettenpapier vorzuziehen.

In diesem Fall sind die vorab genannten Hinweise zur seifenfreien Reinigung verstärkt zu beachten.

Zusätzlich ist nach der Benutzung des Bidets auf ein besonders gutes Abtrocknen der Haut zu achten, ganz vorsichtig mit einem sauberen Handtuch oder per Lufttrockner.

Bidet nachträglich installieren

Falls man sich für ein separates Bidet entscheidet, muss lediglich genügend Platz und ein Wasseranschluss vorhanden sein.

Wer nur wenig Platz hat, aber dennoch nicht auf die Vorteile eines Bidets verzichten möchte, ist mit einem Dusch-WC* oder ein Bidet-Set zum Nachrüsten besser beraten.

Dabei ist zu beachten, dass bei automatischen Modellen ein Zugang zu einer Steckdose vorhanden sein oder gelegt werden muss.

Fazit – was bringt ein Bidet und wer braucht eines?

Ein Bidet ist eine äußerst sinnvolle Erfindung und sollte alleine schon aus den zuvor genannten hygienischen und gesundheitlichen Vorteilen in jedem Bad zu finden sein.

Ist in diesem Toilettendeckel vielleicht ein Dusch-WC verborgen? (Bildquelle: Filios Sazeides)

Sieht man sich eine Art pro und contra Vergleich an wird schnell klar, dass ein Bidet massiv mit Vorteilen gegenüber der herkömmlichen Intimreinigung mit Toilettenpapier auftrumpft.

Ein Bidet ist deutlich gründlicher, hygienischer, umweltfreundlicher, komfortabler und schneller.

Insofern ist ein Bidet generell für jeden sinnvoll. Darüber hinaus profitieren folgende Personenkreise zusätzlich von einem Bidet:

  • Senioren oder körperlich eingeschränkte Personen (gute Alternative zu Dusche und Wanne)
  • Menschen, die kein Toilettenpapier benutzen können oder sollten (z.B. aufgrund von Hämorrhoiden oder anderen Infektionen)

Hat ein Bidet auch Nachteile?

Nicht wirklich, wenn man einmal von den Anschaffungskosten und dem einmaligen Aufwand für die Installation absieht.

Wer aber einmal in den Genuss der Vorteile eines Bidets gekommen ist, wird es mit Sicherheit nicht mehr missen wollen.

Insofern könnte das Fazit auch lauten: “Aufhören mit Toilettenpapier falten, stattdessen lieber Bidet benutzen”.

In unserem Vergleich der besten Bidets stellen wir Ihnen die beliebtesten Modelle näher vor.

sharing is caring 🙂 !

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